Siegfried F. Weber Bibelstudiumonline Biblestudyonline
Siegfried F. WeberBibelstudiumonlineBiblestudyonline
P75 (Abb. verlinkt)

 

Lukas – Schriftsteller der Weltgeschichte Gottes

 

Der Arzt Lukas interessiert sich für alle aktuellen Geschehnisse seiner Zeit. Er zeigt großes historisches Interesse. Er ist bestens informiert über den römischen Kaiser, über Herodes d. Gr. und über den Hohenpriester in Jerusalem. Als Historiker erforscht er gerne die Zeitgeschichte der Menschheit. Dabei lebt er zu einem Zeitpunkt, als sich gerade vor ein paar Jahren das größte geschichtliche Ereignis der Menschheitsgeschichte abgespielt hat. Gott ist in seinem Sohn JESUS, dem Christus, Mensch geworden. JESUS von Nazareth ist einer von uns und doch zugleich der Sohn Gottes. Auf Golgatha fand die größte Rettungsaktion Gottes statt. Lukas ist von dieser Tat Jesu am Kreuz so sehr ergriffen, dass er seinen Beruf an den Nagel hängt und Begleiter des Missionars Paulus wird. Auf den Missionsreisen erkennt Lukas, dass diese Geschichte mit JESUS von Nazareth Heilsgeschichte Gottes mit der Menschheit ist. Er möchte dazu beitragen, dass diese Taten Jesu (Luk. 1,1) nicht in Vergessenheit geraten. Und deshalb schreibt er zwei Bücher über die Heilstaten Jesu: das Evangelium von JESUS Christus und die Apostelgeschichte (die Taten der Apostel). Lukas hat alle Geschehnisse mit Sorgfalt recherchiert (Luk. 1,3). Bei der Niederschrift denkt er nicht an eine Bestsellerliste und an große Einnahmen. Er widmet seine Bücher einem einzigen Adressaten: dem Theophilus (dem „von Gott Geliebten“). Dabei verbürgt Lukas sich für die Zuverlässigkeit der Berichterstattung (Luk. 1,4). Im griechischen Grundtext steht das Wort „asphaleia“, was „Zuverlässigkeit, Festigkeit, Sicherheit“ bedeutet. Im Deutschen kennen wir den Begriff „Asphalt“ und damit ist eine feste, sichere Straße gemeint. Lukas will damit sagen: das Evangelium von JESUS, dem Christus, ist eine historische Tatsache und zugleich ein sicheres Fundament für die Errettung des Menschen aus seiner Verlorenheit und Sünde. Lukas richtet sich mit seinem Evangelium an einen einzelnen Menschen. Heute sind wir die Empfänger dieses Evangeliums, denn auch wir sind von Gott Geliebte. Wenn wir bereit sind, dieses Evangelium und die Apostelgeschichte zu lesen und sie für uns persönlich anzunehmen, dann sind wir auf der sicheren Straße, die uns durch dieses Leben hin zum Ziel der Ewigkeit mit Gott bringen wird.

 

Siegfried F. Weber / Großheide

 

 

 

Abb. P75 enthält Lk. 3,18 bis Joh. 15,10 (2. / 3. Jh. n. Chr.)

 


Druckversion Druckversion | Sitemap
© Siegfried Weber